Das Gespräch mit dem Kinderorthopäden

Das Gespräch mit dem Arzt

Wie soll mein Kind behandelt werden?

Das Behandlungsgespräch

Ein Arztbesuch ist meist mit einer gewissen Aufregung der Eltern verbunden. Manchmal ist man unzufrieden mit sich, wenn sich später herausstellt, dass man etwas vergessen hat zu fragen. Sie führen so ein Gespräch sehr selten, für den Arzt hingegen ist es Routine und nicht aufregend. Oft muss es schnell gehen, weil dem Arzt regulär nur ca. 8 Min. Zeit für dieses Gespräch zur Verfügung stehen. Ärzte finden oft die Diagnose Morbus Perthes nicht so schlimm. Für Eltern hingegen ist es so, dass sie glauben, mitten in einer riesigen Katastrophe mit ihrem Kind zu stehen. Dafür aber gibt es die Deutsche Morbus Perthes Initiative.

Deshalb unser Tipp:

Formulieren Sie vorher Ihre Fragen, die sie beantwortet haben möchten schriftlich und  bitten Sie den Arzt die Liste mit Ihnen abzuarbeiten. Andernfalls ärgern Sie sich hinterher, dass Ihnen die gesuchten Antworten fehlen. Wenn Sie sich von einem Arzt irgendwie unter Druck gesetzt fühlen, dann ist meist die Zeit eine Zweitmeinung in Anspruch zu nehmen. Jeder diagnosesichere Arzt wird Ihnen auch zu einer Zweitmeinung raten, weil Sie allein die Entscheidung der Behandlung Ihres Kindes verantworten müssen. Das nimmt Ihnen kein Arzt ab.

Die Fragen könnten lauten:

  • Wie ist die weitere Vorgehensweise der Behandlung
  • Was müssen wir als nächstes tun
  • Was darf mein Kind und was nicht

Bitte nächsten Termin nicht vergessen. Fragen Sie den Arzt nicht wie viel sich von der Hüftkugel Ihres Kindes sich denn zersetzen wird, oder wie lange die Krankheit bei Ihrem Kind dauert. Das kann Ihnen kein Arzt vorhersagen, denn das stellt sich erst im Laufe der Krankheit heraus. Bleiben Sie gelassen und geben Ihrem Kind Sicherheit und Zuversicht. Ihr Kind sieht in Ihren Augen und Ihrer Gestik Ihren Gefühlszustand. Mehr darüber können Sie auch auf meiner “über mich” Seite lesen.

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